Reiseberichte

Südindien-Palmblattbibliothek

März 2010

 

Schon immer war ich fasziniert von den riesigen Tempelbauten Indiens. Vor allem im Süden sind noch viele dieser Tempel erhalten. Und nicht nur die Tempel; die ganze vedische Kultur ist noch sehr präsent.Wenn man so durch die riesigen Säulenhallen der Jahrtausend alten Temple schlendert, fühlt man sich wie zurück versetzt, in eine andere Zeit, in eine andere Welt. Ein weiterer Grund welcher mich nach Süden führte waren aber auch die Palmblattbibliotheken.

Krishna der transzendentale Gastgeber!

Februar/März 2009

 

Im Mahabharata heisst es: „In deinem Heim bist du selbst deinem ärgsten Feind wärmste Gastfreundschaft schuldig- wie der Baum, seinen Schatten auch jenen nicht verweigert, die gekommen sind, um ihn zu fällen.“
                               
Wer schon einmal in Indien war, weiss, wie tief dieses Verständnis im Herzen der Menschen auch heute noch verankert ist. Gastfreundschaft wird in Indien ganz gross geschrieben.

 

Ganges-Wasser - schmutzig oder heilig?

22.April 2013

„Oh Swagatam Gange, Saranagatam Gange!“ Gesänge zur Verherrlichung von Mutter Ganga erfüllen die Atmosphäre. „Gegrüsst seist du Ganga, Dir gebe ich mich hin, Ganga!“ Die Gebete werden von Tabla-Rhythmen begleitet und laden zum Mitklatschen und Singen ein. Die jungen Studenten des Ashramas entzünden die schweren Butterfettlampen und ihr Guru eröffnet die Ganga-Verehrungszeremonie am Ufer des heiligen Flusses. Am Horizont verfärbt sich der Himmel rötlich und die grosse Shiva-Statue auf der gegenüberliegenden Brücke des Paramarth Gaths strahlt eine mystische Präsenz aus. Ohne Zweifel sind diese Zeremonien, wie die hier beschriebene in Risikesha, einer der Höhepunkte unserer jährlichen Ganges-Reisen.